Sportliche
Entwicklung der Pistolenabteilung
Als mitgliederstärkste Pistolenabteilung im Kreis starteten die Geislinger
in die
Rundenwettkämpfe 1988/1989. Von 39 Schützen schossen 33
in einer
Mannschaft. Die Abteilung bestand aus einer Luftpistolen-Mannschaft
(Bezirksliga), einer KK-Sportpistolen-Mannschaft in der Bezirksliga und drei
KK-
Sportpistolen-Mannschaften in der Kreisliga.
Die geschossenen Disziplinen
an den Kreis- und Bezirksmeisterschaften waren:
Luftpistole, Sportpistole
KK + GK, Standardpistole und Olympisch-
Schnellfeuerpistole.
Ein Jahr später
schossen bereits vier Sportpistolen-Mannschaften in der
Kreisliga, wovon
sich eine den Aufstieg in die Bezirksliga für die nächste Saison
sicherte. Danach wechselte die Zahl der Mannschaften in der Bezirksliga öfter.
Die erste Mannschaft hielt sich konstant in dieser Klasse. Die zweite Mannschaft
wechselte immer wieder zwischen Bezirk und Kreis. Nach Abschluss der Saison
2002/2003 stand fest, dass die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Landesliga
geschafft hatte.
So schießt im Jubiläumsjahr eine Mannschaft auf
Landesebene, zwei schießen in
der Kreisliga A und zwei Mannschaften
in der Kreisliga B. Die Luftpistolen-
Mannschaft hielt sich all die Jahre
mit sieben Schützen in der Bezirksliga. Die
Mannschaft besteht aus den
drei langjährigen Schützen Siegfried Schlaich (seit
1973), Horst
Berner (seit 1976), Thymo Stegmann (seit 1979) und weiteren vier
Mannschaftsmitgliedern.
In der Saison 2000/ 2001 wurde vom Schützenverband eine neue Liga, die
Bezirksoberliga, eingeführt. Geschossen wird dort mit fünf Stammschützen
und
zwei Ersatzschützen im Bundesligamodus. Nach einer überaus
erfolgreichen
Saison in der Bezirksliga 2000/2001 mit einem Rekordergebnis
von 8843 Ringen
und einem neuen Einzelrekord von Michael Kluge (Durchschnittsergebnis
372,8
Ringe) stand einem Aufstieg in die Bezirksoberliga nichts mehr im Wege.
Die
Luftpistolenschützen konnten den Klassenerhalt nach der Saison 2002/2003
erreichen, sind jedoch in der folgenden Saison in der Bezirksliga antreten.
Im Jahre 1993 startete der erste Geislinger Schütze in der Disziplin
Perkussionspistole bei der Kreismeisterschaft. Die Perkussionspistole und
auch
der Perkussionsrevolver (beide auch Vorderlader genannt) erfreuten sich
bald
wachsender Beliebtheit in der Abteilung, sodass kurz darauf weitere
Schützen in
diesen Disziplinen schossen.
Nach kurzer Zeit hatte sich
eine erfolgreiche Vorderlader-Mannschaft im Bezirk
gegründet, die 1999
in die Landesliga Süd aufstieg und – mit einem kurzen
Abstecher
2001 zurück in die Bezirksliga – seit 2002 die Rundenwettkämpfe
wieder auf Landesebene schießt.
Nicht nur als Mannschaft, auch in der
Einzelwertung sind die Geislinger Schützen
bei diesen Meisterschaften
vorne dabei. Als größter Erfolg ist der 4. Platz von
Frank Bächle
bei der Deutschen Meisterschaft 2001 zu zählen. Oft wird von
einem "unglücklichen
4. Platz" gesprochen. Insbesondere trifft dieser Ausspruch
auf Frank
Bächles Platzierung zu, denn er war ringgleich mit dem 3. Sieger.
Die
Disziplin Olympisch-Schnellfeuerpistole erwies sich schnell als eines der
Steckenpferde der Geislinger Pistolenabteilung. In dieser Disziplin, die
zwar
olympisch, aber nicht sehr stark verbreitet ist, stellen die Geislinger
immer wieder
ihre Zielsicherheit und ihr Zeitgefühl mit großem
Erfolg unter Beweis. Deutlich zu
sehen ist dies an den vielen Kreis- und
Bezirksmeistertiteln in der Einzel- und
Mannschaftswertung. Erstmals qualifizierte
sich Siegfried Schlaich in dieser
Disziplin für die Landesmeisterschaft.
Seit Mitte der neunziger Jahre starten regelmäßig Schnellfeuerschützen
auf
Landesebene und nutzen diese Qualifikationen erfolgreich. Die größten
Erfolge
hatte die Altersklasse-Mannschaft 1999 und 2000, sie wurde in beiden
Jahren
Landesmeister.1996 wurde vom Deutschen Schützenbund eine neue
Disziplin,
" Zentralfeuer" (später "Gebrauchswaffe"),
ins Leben gerufen. Hier beteiligten
sich die Geislinger Schützen sehr
stark und erfolgreich. Im ersten Jahr der
Bezirksrundenwettkämpfe stellte
Geislingen gleich zwei Mannschaften, heute tritt
noch eine Mannschaft in
der Runde an.
Als erster Geislinger Pistolenschütze konnte sich Thymo
Stegmann 1996 in dieser
Disziplin mit dem Zentralfeuerrevolver .44 Magnum
für die Deutsche
Meisterschaft qualifizieren. Diesen Erfolg wiederholte
er 1997, diesmal mit dem 9.
Platz unter 52 Anwärtern auf den deutschen
Meistertitel.
Auf der vorangegangenen Landesmeisterschaft erreichte Thymo
Stegmann den
2. Platz und auch im Jahr 1998 wurde er Landes-Vizemeister mit
der
Gebrauchswaffe .44 Mag.
Die Disziplinen "Freie Pistole", "Standard" und "Zentralfeuer
30/38" (Spopi GK)
werden nur von wenigen Schützen im Verein geschossen.
Jedoch konnten auch
hier schon einige Kreis- und Bezirksmeistertitel nach
Geislingen geholt werden.
Die Gesamtleistung der Pistolenschützen hat
sich in den letzten Jahren sehr
zufriedenstellend gesteigert. Seit den neunziger
Jahren konnten immer mehr
Qualifikationen zu den Landesmeisterschaften gezählt
werden. Waren es anfangs
immer nur eine Hand voll, so zählten die Pistolenschützen
in den verschiedenen
Disziplinen 38 Starts im Jahre 2001.
Der Erfolg der Geislinger Pistolenschützen spiegelt sich auch in der
Teilnahme an
den Deutschen Meisterschaften wider.
Die Pistolen-Mannschaften im Jahr 2003:





